Warum Veränderung wichtig ist, wenn du glücklich sein willst

Veränderung ist einer der natürlichsten Prozesse überhaupt. Und trotzdem ist es den meisten Menschen lieber, wenn sich nichts verändert. Wenn alles so bleibt wie bisher. Das ist bequem und gibt scheinbar Sicherheit. Denn Veränderung würde ja bedeuten, dass etwas Neues kommt. Und dieses Neue ist vielleicht noch gar nicht greifbar, nicht einschätzbar und daher für die meisten Menschen schlicht und einfach mit einer viel zu grossen Anstrengung und Unsicherheit verbunden. Doch je mehr wir uns gegen Veränderung auflehnen, desto härter und unsanfter werden uns die anstehenden Veränderungen treffen.

Die Natur lebt’s uns vor

Werfen wir doch mal einen Blick auf die Naturprozesse. Dort findet stets Veränderung statt. Vom Frühling wird’s Sommer, dann Herbst und schliesslich Winter. Jede Jahreszeit hat ihre Qualitäten. So auch ein einzelner Tag. Die Sonne geht auf, die Natur wird aktiv, es wird Abend und schliesslich wieder Nacht. Und lehnt sich die Natur gegen die Prozesse auf? Wahrscheinlich nicht. Die Pflanzen und Tiere leben mit diesem natürlichen Rhythmus der Veränderung. Sie vertrauen diesem Prozess. Und wir Menschen? Die Werte von den meisten Menschen sind durcheinander geraten und daher sind diese Menschen nicht mehr in der Lage, das reale vom unrealen und das wichtige von unwichtigem zu unterscheiden. Dieses Durcheinander bringt Angst hervor, denn diese Menschen wissen nicht mehr nach welchen Werten sie Leben sollen und was ihnen wirklich Halt gibt.

Veränderung macht Angst

Veränderung heisst, dass etwas Neues kommt. Neue Dinge kommen in unser Leben. Dieses Neue stellt in erster Linie immer zuerst eine Bedrohung für uns dar. Wir können es nicht einschätzen und die Gefahren nicht abschätzen. Diese Angst ist völlig normal, denn früher musste der Mensch andauernd sein Überleben sichern. Und diese Angst zeigt lediglich auf, dass das Überleben vielleicht nicht mehr garantiert ist. Doch ist diese Angst heute noch relevant? Heute ist es fast unmöglich, nicht zu überleben. Die Lebensbedingungen haben sich drastisch verbessert und wir haben Häuser, welche uns Schutz bieten. Wir sind nicht der freien Natur ausgesetzt, wo wir uns ständig um dass Überleben kümmern müssen. Die Lebensgrundlage ist bemerkenswert gut. Wenn doch das Überleben gesichert ist, warum sind dennoch nicht alle Menschen einfach glücklich?

Das Prinzip „Zuerst muss ich dieses und jenes haben, dann bin ich glücklich“

Die Mehrheit der Menschen leben nach dem Prinzip „haben zu müssen um glücklich zu sein“. Diese Menschen, welche nach diesem Prinzip leben, machen ihr Glück von Dingen abhängig, über die sie nur bedingt verfügen oder bedingt bestimmen können. Das heisst, das Glück ist von anderen abhängig. Es gibt Menschen, die wollen das so. Denn es scheint bequemer zu sein, andere für das eigene Glück verantwortlich zu machen als die Verantwortung selbst in die Hand zu nehmen und für das eigene glücklich sein die nötigen Veränderungen einzuleiten. Die erste notwendige Veränderung hin zur Selbstverantwortung ist, zu erkennen, dass glücklich sein eine innere Haltung ist. Das Glück ist niemals von aussen abhängig, es ist eine innere Einstellung.

Es stehen immer Veränderungen an

Veränderung bringt Bewegung ins Leben. Und wie wir ja wissen, geht alles, was in der Natur nicht wächst, ein. Alles was sich nicht entwickelt, stirbt. Deswegen ist es überhaupt nicht sinnvoll, Veränderungen zu verhindern oder sich davor abgrenzen zu wollen. Veränderungen verhindern zu wollen würde bedeuten, dass der Fluss des Lebens nicht weitergeht. Das Leben ist von stetiger Entwicklung geprägt und Veränderungen sind eine natürliche Folge davon. Veränderung ist also immer gut. Wieviel mehr Energie hast du nun für wichtigere Dingen im Leben, wenn du weißt, dass Veränderungen immer gut sind? Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass sich ganz viel Energie freisetzt oder vorrätig bleibt, wenn die Energie nicht mehr dafür aufgebracht wird, um sich gegen Veränderungen zu sträuben.

Entwicklung heisst, stets nach dem Höchstmöglichen zu streben

Das Höchstmögliche im Leben verändert sich ebenfalls laufend. Als Kind sehen wir die Welt anders als eine erwachsene Person. Eine erwachsene Person hat im besten Fall einen weiteren Horizont als ein Kind. Ein Kind hat andere Möglichkeiten als ein Erwachsener. So passt sich für jeden Menschen auch stets das Höchstmögliche an, es wächst mit. Ziele, Möglichkeiten, Visionen oder an was sich ein Mensch auch immer orientiert, es wächst mit um uns die Gelegenheit zu bieten, ebenfalls mitzuwachsen.

Veränderung ist ein Kinderspiel

Das einfachste ist, wenn wir mitspielen. Lehnen wir uns dagegen auf, kostet es uns unnötig viel Energie. Halten wir an Dingen fest, die schon längst gehen sollten, wird der Veränderungsprozess um so schmerzvoller. Das ist wie wenn du einen riesigen Felsbrocken in den Fluss wirfst. Der Fluss deines Lebens wird gestört. Dieser Felsbrocken kann ein Schock-Moment bedeuten oder ein unerwünschtes Erlebnis. Wenn du jedoch sanft und liebevoll stets kleine Dinge veränderst, muss nicht erst ein Felsbrocken deinen Lebensfluss stören, damit du etwas veränderst. Manchmal brauchen wir die Felsbrocken, damit wir erkennen, dass es wirklich Zeit ist etwas zu verändern. Doch in den meisten Fällen würde sich das anders lösen lassen.

Veränderung ist keine Last sondern eine Chance

Das Leben ist leichter, mit verschiedenen Kompetenzen ausgestattet zu sein und Veränderungen freudig zuzulassen. Zu diesen Kompetenzen gehören die Gelassenheit und das Vertrauen in den Fluss des Lebens. Weiter macht es Sinn, eine bestimmte Flexibilität gewähren zu können. Eine vorteilhafte Grundlage bildet auch die Bereitschaft, sich selbst entwickeln zu wollen. Diese Kompetenzen sind in jedem Menschen vorhanden. Bei den einen überwiegt jedoch die Angst und bei den anderen sind diese dienlichen Kompetenzen gut genährt. Auf jeden Fall ist eine Veränderung niemals eine Last, sondern immer als eine Chance zu sehen.

Glücklich sein

Ist auch ganz einfach. Ein Mensch ist glücklich, wenn sein inneres ausgeglichen ist. Harmonie und Frieden im Innern sind gute Freunde vom Glück. Mit dem Anerkennen von Veränderungen, dass diese ganz natürlich sind und gut sind, entsteht kein Druck mehr auf das menschliche System. Druck, welcher durch das Dagegenhalten einer Veränderung entsteht. Dieser Druck entfällt mit der richtigen Einstellung und dem Nähren der dienlichen Kompetenzen. So hat auch das glücklich sein ganz viel Platz und mit der vorrätigen Energie kann das glücklich sein weiter genährt werden.

Als ich verstanden habe, dass Veränderungen immer kommen (und meistens dann, wenn man sich keine wünscht) und es einfacher ist, von Anfang an diese zuzulassen, hatte ich plötzlich viel mehr Energie. Und mit viel Energie macht das Leben einfach viel mehr Spass!

 

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2 Gedanken zu „Warum Veränderung wichtig ist, wenn du glücklich sein willst“

  1. Liebe Sabrina wie recht Du hast !!!
    Du kennst meine berufliche Situation. Ich habe mich schon seit
    längerem mit der Aufgabe des Geschäftes beschäftigt.
    Die ganze Zeit dachte ich mir, ich müsse meinen Kunden einen Nachfolger präsentieren…..
    Nur war leider nicht der richtige dabei….; mein Energielevel war von den vielen Arbeitsstunden schon sehr weit gesunken 🙁
    Erst als ich von mir aus erkannt habe, dass ich etwas verändern sollte oder muss, war ich plötzlich
    voller Energie, als ich das Zepter selbst in die Hand genommen habe und am 12.Mai 2017 das Geschäft geschlossen habe.
    Sicherlich es jetzt noch viel Arbeit alles abzuwickeln. Das läuft aber ganz reibungslos und spüre jeden Tag MEHR ENERGIE.
    Liebe Grüße, Maria

    1. Liebe Maria
      Ich fühle mit dir und auch wieviel Druck nun plötzlich wegfällt. Ich gratuliere dir zu diesem mutigen Schritt! Geniess diese Energie und lass dich nähren.
      Eine liebe Umarmung <3
      Sabrina

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