Wie du jedes Problem mit Leichtigkeit meisterst

Wenn ich mit einer Klientin arbeite, kommen wir irgendwann immer zum Punkt, wo sie feststellt, dass sie noch nicht das Leben lebt welches sie gerne leben möchte. Und wenn ich sie frage, warum sie noch nicht ihr Leben lebt, kommt häufig die Antwort: „Das Problem ist, dass ich nicht genügend Zeit habe, um mich um das zu kümmern, was ich will“. Oder: „Das Problem ist, dass ich nicht weiss, wie mein Umfeld reagieren wird wenn ich meinen Weg gehe.“

Auf jeden Fall gibt es zahlreiche Probleme, warum meine Klientinnen noch nicht ihr Leben leben. Als erste Information:

Ein Problem ist immer gut

Keiner will sie haben, sie sind nervig und doch gibt es scheinbar zahlreiche Probleme, warum wir noch nicht da sind wo wir hinwollen. Ein Problem ist immer gut und zwar aus dem einfachen Grund, dass das Leben immer für dich ist. Dein Leben ist niemals gegen dich. Dein Leben unterstützt dich dabei, immer eine noch bessere Version von dir selbst zu leben. Und deswegen schickt dir das Leben manchmal ein Problem.

Herausforderung oder Problem?

Ein Problem ist lediglich eine Herausforderung. Macht es einen Unterschied, ob wir sagen: „Ich habe ein Problem.“ oder aber „Ich habe eine Herausforderung.“? Ich finde ja! Spür mal das Wort Problem und dann das Wort Herausforderung. Welches der beiden Wörter fühlt sich leichter und motivierender an? Oftmals verbinden wir mit dem Wort Problem Überzeugungen, welche uns nicht wirklich weiterbringen. Zum Beispiel, dass ein Problem nicht lösbar ist. Es ist eine Last und jetzt muss man damit fertig werden. Mit dem Wort Herausforderung sehen wir viel eher die Möglichkeit, dass diese Herausforderung lösbar ist. Eine Herausforderung ist da, um gemeistert zu werden. Achte dich mal auf deine Wortwahl und prüfe immer wieder, am besten wenn du vor einem Problem stehst, welche Gedanken und Gefühle in dir hochkommen. Und sag dir ruhig auch mal, dass dies lediglich eine Herausforderung ist und demzufolge machbar für dich ist.

Der Knotenpunkt

Wenn wir das Gefühl haben, dass wir aktuell eine Herausforderung zu meistern haben, zeigt dies einen Punkt auf, an dem es gilt, die Verantwortung zu übernehmen und eine Entscheidung zu treffen. Denn das ungute Gefühl ist meistens auch mit Unwissenheit verbunden. Wir wissen nicht, was diese Herausforderung mit sich bringt. Und an diesem Punkt haben wir zwei Möglichkeiten:

Möglichkeit 1: Abwarten und zuschauen, bis sich das Thema von selbst erledigt. Das ist möglich und es ist der Weg, den die meisten Menschen wählen. Denn Abwarten und Zuschauen ist bequem, und man kann nichts falsch machen. Doch dafür müssen wir in Kauf nehmen, dass vielleicht andere Menschen für uns entscheiden und wir dann erneut vor einer Herausforderung stehen, je nach dem wie oder was die anderen Menschen entschieden haben.

Möglichkeit 2: In die Verantwortung gehen und eine Entscheidung treffen. Wenn du den Knotenpunkt lösen willst, dann kommst du nicht drum herum eine Entscheidung zu treffen. Ein Knotenpunkt ist wie wenn wir vor einem Berg stehen. Wir können da stehen und warten, bis der Berg nicht mehr da ist (das kann sehr lange dauern!!) oder wir treffen eine Entscheidung, ob wir den kürzesten Weg über den Berg nehmen oder die Alternativroute, welche vielleicht einwenig länger ist dafür mit weniger Steigung verbunden, um den Berg herum gehen. Der Unterschied zur ersten Möglichkeit ist, dass hier der Betroffene, der vor einer Herausforderung steht, selber wählt. Er übernimmt die Verantwortung für sein Handeln. Und ich weiss aus eigener Erfahrung, dass es sich sehr viel besser anfühlt, die Verantwortung für das eigene Leben in den eigenen Händen zu halten. Denn wer will das schon, dass jemand anders über das „Schicksal“ von uns bestimmt? Ich will es auf jeden Fall nicht mehr!

Das Problem, wenn du dich nicht entscheidest

Wenn wir uns nicht entscheiden können, erzählen wir uns immer eine Geschichte. Zum Beispiel, dass die Zeit noch nicht reif ist. Oder, dass die göttliche Eingebung noch nicht stattgefunden hat. Oder, dass der Alltag viel zu stressig ist um diese Entscheidung, welche in einem ruhigen Moment getroffen werden sollte, zu treffen. Bitte verstehe mich nicht falsch, manchmal ist es gut, sich Zeit zu nehmen um keine übereilte Entscheidung zu treffen. Oder den richtigen Moment abzuwarten, wo wir wirklich Zeit und Raum haben, tief in uns hinein zu horchen. Doch in den meisten Fällen ist es eine Ausrede, damit wir uns nicht entscheiden müssen.

Was jedes Problem braucht

Jedes Problem will gesehen und erkannt werden. Stehst du vor einem Problem, kannst du dir zum Beispiel sagen: „Ich erkenne diese Herausforderung und nehme sie an.“ Und wenn du der Meinung bist, das ist ja schön und gut, aber nicht deine Wahrheit, dann möchte ich dich an folgendes erinnern: Jede Herausforderung ist zu deinem höchsten Wohl da. Jedes Problem ist ein evolutionäres Gaspedal.

Das evolutionäre Gaspedal

Das Leben schickt dir Herausforderungen, weil es will, dass du die beste Version von dir selbst lebst. Es will, dass du dich entwickelst und fördert seelisches und geistiges Wachstum. Es fordert dich heraus, um dich und dein Leben auf das nächste Level zu bringen. Denn stell dir vor, du bleibst stets auf dem gleichen Level. Es findet kein Wachstum statt. Und das bedeutet Stillstand und in der Natur bedeutet Stillstand den Tod. Alles was nicht wächst, vergeht. Deswegen sind Herausforderungen wichtig und ein Geschenk an dich. Es ist deine Chance, zu wachsen und etwas noch besser zu machen. Etwas noch grösseres auf diese Erde zu bringen. Noch tiefer in etwas einzutauchen. Jede Herausforderung ist dein persönliches Gaspedal, hin zu einem noch besseren, freudvolleren, friedvolleren und liebevollerem Leben.

Der Weg zur Leichtigkeit

Wenn du jetzt mal ganz ehrlich zu dir selbst bist: Wie war es in der Vergangenheit? War es nicht so, dass du nach jeder Herausforderung gewachsen bist? Hattest du auch neue Erkenntnisse oder mehr Wissen zu einem bestimmten Thema? Plötzlich mehr Liebe, weil du endlich wusstest, was du willst und was du nicht willst? Wenn du zurückschaust, stellst du vielleicht auch fest, dass die Herausforderungen im Moment, als sie da waren, riesig schienen. Und heute hast du sie bestimmt schon fast vergessen, weil es gar nicht so schlimm war. Richtig? Erinnere dich daran, wenn du das nächste Mal vor einer Herausforderung stehst, wie es in der Vergangenheit war. Und erlaube dir, es mit Leichtigkeit zu meistern.

Kurz gesagt:

„Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.“

Oscar Wilde

Hab Vertrauen in dich und das Leben. Das Leben meint es nur gut mit dir.

Vor welchen Herausforderungen stehst du gerade in deinem Leben? Schreib mir gerne eine E-Mail (mail@sabrinaequilino.ch) damit ich weiss, wie ich dich dabei unterstützen kann und welche Informationen du brauchst um deine Herausforderung zu meistern.

 

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