Endlich Zuhause: Wie Du es schaffst, Dich rundum wohlzufühlen

Geniesst Du es auch jedesmal, wenn Du nach Hause kommst? Freust Du Dich über die vertraute Umgebung? Vielleicht ergeht es Dir ähnlich wie mir. Ich geniesse es unterwegs zu sein, andere Menschen zu besuchen und auch während den Ferien in einem Hotel zu wohnen. Doch freue ich mich immer wieder auf’s Neue nach Hause zu kommen. Mein Zuhause ist mein Anker. Hier tanke ich mich innerlich auf. Bestimmt kennst Du dieses Gefühl auch. Ist es nicht unglaublich schön, nach einem langen, anstrengenden Tag nach Hause zu kommen und sich einfach zu entspannen?

Warum gelingt mir das so gut? Wie schaffe ich es, nach Hause zu kommen und wirklich aufzutanken?

Ich habe für mich festgestellt, dass es verschiedene Faktoren gibt, welche meinen körperlichen Zustand spürbar beeinflussen. Zuerst möchte ich Dir die äusseren Faktoren vorstellen. Ist Dir schon mal aufgefallen, was Dich in Deinem Zuhause alles umgibt? Oder sind es so viele Dinge und Gegenstände, dass Du sie schon gar nicht mehr wahrnimmst?

Die 5 äusseren Faktoren, die Dich beeinflussen

  1. Ordnung

In einer ordentlichen Umgebung gibt es viel mehr Raum, damit etwas Neues entstehen kann. Ordnung im Aussen begünstigt auch die Ordnung in Deinem Innern. Du hast vielmehr Klarheit in Dir um Dich den wichtigen Dingen zu widmen. Denn Unordnung im Innen und im Aussen zieht ständig Energie von Dir. Du siehst die Unordnung andauernd, auch wenn Du sie vielleicht bereits nicht mehr bewusst wahrnimmst, und dein Unterbewusstsein registriert sofort, dass es da Arbeit gibt. Und das kostet Dich unnötig Kraft. Versuche so oft wie möglich Dich in einer Umgebung aufzuhalten, wo für Dich Ordnung herrscht. Ordnung bedeutet noch lange nicht für alle Menschen dasselbe. Sei einfach ehrlich zu Dir selbst und frage Dich, ob Du dich wohlfühlst oder ob es Dir noch besser gehen könnte wenn Du ein wenig Ordnung schaffst. Du kannst auch einfach mal Aufräumen und ganz bewusst wahrnehmen, was das mit Dir macht. Wie fühlst Du Dich hinterher?

  1. Licht

Wir verbringen 90 Prozent unserer Zeit in Gebäuden. Da ist es naheliegend, dass unser Körper nicht nur natürlichem Licht (Sonnenlicht) sondern auch künstlichem Licht ausgesetzt ist. Die Qualität und folglich die Auswirkungen von Licht auf den menschlichen Organismus wird oft unterschätzt. Denn Licht taktet unsere innere Uhr. Licht steuert unsere Schlaf- und Wachphasen und beeinflusst unsere Stimmung. Tageslicht am Morgen fördert zum Beispiel die Produktion von Cortisol und Serotonin, welche uns konzentriert arbeiten lässt respektive unsere Leistungsfähigkeit begünstigt. Sind wir beispielsweise längere Zeit an einem Ort mit wenig Licht, beginnt der Körper Melatonin zu produzieren und wir werden müde. Daher ist es enorm wichtig, jeweils in Räumlichkeiten zu leben, welche beide Qualitäten aufweisen. Wenn Du zum Beispiel müde von der Arbeit nach Hause kommst, ist es sinnvoll, dass Du Dich in lichtdurchfluteten Räumlichkeiten aufhältst. Oder noch besser Du gehst nach Draussen. Hingegen wenn Du von der Arbeit nach Hause kommst und Du von Reizen überflutet bist, ist es sinnvoll, ein paar Minuten oder vielleicht eine Stunde in einem dunkleren Raum zu verbringen. So kannst Du ganz bewusst Deinen Körper und Dein Wohlbefinden steuern. Frage Dich das nächste Mal, wenn Du dringend eine Verbesserung Deines Wohlbefindens brauchst, was Dein Körper wohl braucht. Viel Licht zur Steigerung deiner Aktivität? Oder doch eher einwenig „Dunkelheit“ um herunter zu fahren? Vielleicht braucht Dein Körper auch eines nach dem anderen. Nach der Ruhe, nachdem Du richtig runtergefahren bist und Deine Gedanken über die Arbeit und Deinen Tag losgelassen hast, wieder frische und neue Energie. Gönne Dir das, was Dein Körper braucht.

  1. Farben

Genau wie das Licht nehmen auch Farben Einfluss auf unser Wohlbefinden. Und genau wie das Licht gibt es aktivierende Farben und solche, welche uns einfach entspannen lassen. Grundsätzlich sind Rottöne aktivierend und Blautöne diejenigen, welche uns ruhig werden lassen. Zum Beispiel empfinde ich es im Schlafzimmer als angenehm, wenn dieses in Blautönen oder erdigen Farbtönen gestaltet ist. Erdtöne sind nämlich auch unterstützend um Ruhe, Entspannung und Gelassenheit in uns zu schaffen. Aktivierende Farben können an Arbeitsorten, wie zum Beispiel in der Küche oder im Büro hilfreich sein. Insbesondere bei Farben ist Vorsicht geboten: Zu viel des Einen kann sich auch negativ auswirken. Zu viel erdige Farben können auf den Einen oder Anderen auch schwer und erdrückend wirken und sogar depressive Stimmungen hervorrufen oder begünstigen. Überprüfe für Dich, insbesondere wenn Du vielleicht nicht besonders gut schläfst, was Du brauchst und wie Du das einfach und vorerst mit wenig Aufwand verändern kannst. Überprüfe dann auch die Veränderung, um festzustellen, ob sich Dein Wohlbefinden nun gesteigert hat oder nicht.

  1. Pflanzen

Pflanzen verarbeiten unser ausgeatmetes CO2 und beleben die Luft wieder mit Sauerstoff. Daher können Grünpflanzen zu einem angenehmen Klima in Räumlichkeiten beitragen. Auch hier möchte ich Dir ans Herz legen, die Menge und die Art der Pflanzen anhand Deines eigenen Wohlbefindens zu messen. Nicht jeder Mensch verbindet jede Pflanze mit positiven Auswirkungen auf sein Wohlbefinden.

  1. Raumduft

Mit Düften sprechen wir ein weiteres Organ an. Sie können unseren emotionalen Zustand schnell verändern. Wonach erinnert Dich ein nach Lavendel duftender Raum? An Ferien, Strand und Meer? Lavendel ist ein Duft, welcher unglaublich gerne zur Entspannung eingesetzt wird. Hingegen ist Zitrone belebend und schafft enorme Klarheit in unserem Geist. Natürlich gibt es eine unendliche Bandbreite an Düften und selten lassen diese sich so einfach definieren. Achte Dich bei den nächsten Räumlichkeiten, die Du betrittst, wie diese riechen. An was erinnert Dich dieser Duft? Löst dies ein freudiges, neutrales oder vielleicht sogar ein beängstigendes Gefühl in Dir aus? Nutze auch hier nun das Wissen über deren Auswirkungen und wenn Du feststellt, dass der Raumduft Dein Wohlbefinden nicht unterstützt, verändere ihn ganz bewusst!

Diese 5 äusseren Einflüsse kannst Du in Deinem Zuhause immer verändern. Es liegt in Deinen Händen, welche Du nutzt und welche nicht. Doch was kannst Du tun, wenn Du zum Beispiel irgendwo zu Gast bist? Nicht immer können wir unseren Anker nutzen. Oder vielleicht bist Du ein Mensch, der keinen Anker im Aussen hat. Auf jeden Fall können wir auswärts selten alle äusseren Faktoren zu unserem Besten verändern. Wie wäre es, wenn Du aus Deinem Inneren heraus Dein höchstmögliches Wohlbefinden erschaffst?

Innere Faktoren, die Dein Wohlbefinden positiv verändern können

Gute Musik oder ein inspirierendes Buch können unsere Gedanken so massiv beeinflussen, dass wir uns innert kürzester Zeit blendend fühlen. Vielleicht gelingt es Dir auch durch meditieren oder ein paar Yoga Übungen. Die äusseren Faktoren sind begrenzt, doch was Du aus Deinem Inneren heraus verändern kannst, ist für mich unbegrenzt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, mit einer von Dir ausgeführten Handlung, Dein Wohlbefinden im selben Augenblick massiv zu verändern. Finde heraus, womit oder durch welche Tätigkeit Du dich von 0 auf 100 wieder grossartig fühlen kannst!

Wichtig ist zu wissen, dass es weder richtig noch falsch gibt. Deine Wahrnehmung zählt. Probier einfach aus was Dein Wohlbefinden begünstigt und was Du eher meiden solltest. Auf jeden Fall spielen die äusseren und die inneren Faktoren zusammen. Die inneren sowie die äusseren Faktoren kannst Du als Hilfsmittel verwenden, um Dein Wohlbefinden positiv zu beeinflussen. Manchmal reicht auch die Veränderung eines einzigen Faktors aus, um den eigenen Zustand zu verändern.

Viel Freude beim Entdecken Deiner Möglichkeiten! 🙂

Welche Möglichkeiten hast Du für Dich entdeckt? Was hilft Dir am meisten, Dein Wohlbefinden positiv zu verändern? Teile Deine Erfahrungen mit anderen und hinterlass einen Kommentar. Vielleicht hast Du für Dich etwas entdeckt was noch anderen Menschen helfen könnte…