Die 3 Schritte, wie Du Deine Ängste überwindest

Angst zu haben kennen wir alle. Und natürlich gibt es auch berechtigte Ängste. Es ist nicht mein Ziel, Dich völlig angstfrei zu machen. Ängste, die uns aufgrund einer konkreten Bedrohung plagen, haben ihre Berechtigung. Um diese Ängste geht es hier auch nicht. Doch es gibt Ängste, welche sich beim näheren Hinsehen als völlig unnötig herausstellen. Und das sind auch die Ängste, die sich mit der richtigen Einstellung schnell und einfach überwinden lassen. Kennst Du solche Ängste?

Wovor hast Du Angst?

Hast Du Angst davor, Dich auf eine tiefe, innige und erfüllende Partnerschaft einzulassen? Hast Du Angst davor, selbständige Unternehmerin zu werden? Hast Du Angst davor, „Nein“ zu sagen wenn Dir etwas nicht gefällt? Hast Du Angst davor, falsche Entscheidungen zu treffen? Hast Du Angst davor, anders zu sein? Hast Du Angst davor, was andere von Dir denken könnten?

Es gibt zahlreiche Ängste… und doch sind es nicht die wahren Gründe, weshalb wir wirklich Angst haben. Was steckt wirklich hinter der Angst, sich auf eine erfüllende Partnerschaft einzulassen? Richtig, es ist nicht die Partnerschaft selbst oder der betroffene Mensch. Es ist die Angst, zurückgewiesen, nicht geliebt oder verletzt zu werden. Was steckt hinter der Angst, sich Selbständig zu machen? Auch hier sind es Ängste vor Zurückweisung, Scheitern, Ablehnung und nicht dem Ideal des Umfeldes zu entsprechen. Selten haben wir wirklich Angst vor einer Situation. Wir haben viel mehr Angst vor den möglichen Folgen, welche eine bestimmte Situation mit sich bringt.

Ängste sind nicht real

Die Angst, jemand könnte Dich nicht mögen, Deine Arbeit nicht zu schätzen wissen oder Dich zurückweisen, ist nicht real. Diese Ängste entsprechen nicht der Realität. Wenn solche Ängste aufkommen, bist Du nicht mehr im Hier und Jetzt. Du lebst nicht in der Gegenwart. Diese Ängste sind eine Befürchtung, was in der Zukunft sein könnte. Überleg Dir, wie viele von Deinen Befürchtungen und Erwartungen in der Vergangenheit wirklich eingetroffen sind. Selten bis gar nie? Ja, ich kenne das. Bei mir war es genau so. Viel zu oft erwarten wir irgendwelche Situationen, welche sich für uns nicht gut anfühlen. Doch wenn es dann so weit ist, treffen diese Erwartungen gar nicht ein. Warum also Angst haben?

Die Angst blockiert Dich, Dein Leben zu leben

Durch die ständige Angst davor, es könnte etwas eintreffen, was uns nicht gefällt, blockieren wir uns selber. Wir trauen uns gar nicht mehr, etwas anzupacken. Ja, bei manchen Menschen führt es soweit, dass sie sich vollkommen isolieren. Die Angst, abgelehnt und nicht geliebt zu werden, ist stärker als der Wunsch, neue Freunde zu finden und Freude zu empfinden. Der erwartete Schmerz ist grösser als die mögliche Freude. So entgehen uns traumhafte Momente. In diesem Zustand, wenn der Schmerz grösser ist als die Freude, können wir unser Leben nicht leben. Wir überlegen uns ständig, was wir nicht wollen und was nicht sein soll. Wir beschäftigen uns andauernd damit, Schmerz zu vermeiden. Wie wär’s denn damit, wenn Du dich damit beschäftigst, was Dir die grösstmögliche Freude bringen würde? Wenn wir andauernd damit beschäftigt sind, Schmerz zu vermeiden anstelle Freude zu erleben, nehmen wir uns die Möglichkeit, etwas schönes, grossartiges und wundervolles zu erleben. Wenn wir eine erfüllende Partnerschaft mit einer allfälligen Zurückweisung verbinden, erwarten wir so viel Schmerz, dass wir gar nicht mehr die Freude dahinter erkennen, wenn sich die Partnerschaft als gemeinsames, inniges und erfüllendes Miteinander gestaltet. Also, was jetzt?

  1. Bewusstwerdung

Erkenne deine Angst. Mach Dir bewusst, in welchen Situationen Du Angst hast und ob die Angst berechtigt ist oder nicht. Die Angst ist dann berechtigt, wenn sie Dich vor wirklich gefährlichen Situationen bewahrt. Sie dient dazu, Dein Überleben zu sichern. Und ganz ehrlich: Auch wenn Du mal zurückgewiesen werden solltest, wird es Dich nicht gleich umbringen.

  1. Annahme

Akzeptiere, dass diese Angst da ist. Sie ist nichts Schlechtes. Sieh es als Chance, die Angst zu überwinden und neue Erfahrungen zu machen.

  1. Triebkraft

Nutze die Angst als Antriebskraft. Du hast jetzt festgestellt, dass die Angst, Dich auf eine Partnerschaft einzulassen, nicht berechtigt ist. Mit allen Folgen Deines Entscheides wird es Dich auf keinen Fall umbringen. Wenn Du mit Angst durch’s Leben gehst, ist das wie wenn Du mit angezogener Handbremse Auto fährst. Trau Dich, den Schritt zu tun, in die Umsetzung zu kommen und um eine Erfahrung reicher zu werden. Angst ist nämlich die Schwelle zwischen unserem jetzigen Leben und dem Leben, welches wir zu leben im Stande sind. Stell Dir vor, was Dir alles entgeht, wenn Du aus Angst nichts tust. Dein Leben vergeht und Du hast möglicherweise Deinen Traumpartner verpasst. Du hast es verpasst, Deine Fähigkeiten und Fertigkeiten mit Deinen Mitmenschen zu teilen und Deine Talente zu leben. Du hast es verpasst, aussergewöhnliche Erfahrungen zu machen. Aufgrund der Angst leben zu viele Menschen einfach ein mittelmässiges Leben. Wenn auch Du ein mittelmässiges Leben führst, nutze Deine Angst als Wegweiser. Den Wegweiser in ein freieres, erfüllenderes und an Erfahrungen reicheres Leben.

Was tun, wenn doch einmal eine unerwünschte Situation eintrifft?

Setze alles daran, aus Fehlern zu lernen. Es hilft nichts, wenn Du Dich mit Selbstvorwürfen quälst. Überlege Dir statt dessen, was Du aus dieser Erfahrung lernen kannst und was Du beim nächsten Mal besser machen möchtest. Kleine Kinder leben uns das unbewusst vor: Wenn sie Laufen lernen, machen sie sich keine Vorwürfe, wenn es beim ersten Versuch nicht klappt. Was tun diese kleinen Wesen? Sie versuchen es erneut. Immer und immer wieder. Und jedesmal lernen sie dazu. Genau so ist es mit den Erfahrungen, die wir machen. Lerne daraus und mach es beim nächsten Mal besser.

Ich sehe Fehler als Chance für Wachstum. Je grösser die Herausforderung, die ich zu bewältigen habe, umso grösser die Gelegenheit, mich persönlich zu entwickeln und zu wachsen.

Ich wünsche Dir ganz viel Mut, Deine Ängste zu überwinden und neue, bereichernde Erfahrungen zu machen 🙂

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4 Gedanken zu „Die 3 Schritte, wie Du Deine Ängste überwindest“

  1. Liebe Sabrina. Das ist hin und wieder exakt mein Thema. Darum habe ich deinen Beitrag mit Interesse gelesen. Er ist ein Stück des Weges zu mir, was jetzt hohe Aktualität hat. Und es gelingt! Danke für die nährenden achtsamen Worte.

    1. Lieber Christoph. Danke für dein Interesse! Und grossartig, wenn es dir auf deinem Weg hilft und dich inspiriert. Alles Liebe, Sabrina

Kommentare sind geschlossen.